Ihre Sicherung bleibt geschützt, wenn die produktive IT kompromittiert wird
Ein professionelles Offsite Backup ist mehr als eine zweite Datenkopie. AOIT trennt Sicherungsdaten räumlich, logisch und administrativ von der produktiven Infrastruktur. Verschlüsselte Übertragung, eigenständige Berechtigungen, unveränderbare Sicherungsstände und überwachte Wiederherstellungstests reduzieren das Risiko, dass ein Angreifer Produktionssysteme und Backups gleichzeitig zerstört.
Unsere Leistungen
Pragmatisch geplant. Verlässlich betrieben.
Technologie im Einsatz · Offsite Backup
01Verschlüsselte Übertragung in ein geografisch getrenntes Rechenzentrum
02Separate Identitäten, unveränderbare Sicherungsstände und definierte Aufbewahrung
03Unabhängiges Monitoring, Alarmierung und regelmäßige Restore-Tests
04Dokumentierte RPO-, RTO- und Wiederanlaufverfahren für den Krisenfall
Cyber-Resilienz
Ausfallsicherheit beginnt außerhalb der kompromittierbaren Umgebung.
Ein Backup auf einem zweiten Laufwerk oder einem erreichbaren Netzlaufwerk schützt vor einzelnen Hardwarefehlern – nicht automatisch vor einem Angreifer mit administrativen Rechten. Eine belastbare Offsite-Architektur schafft deshalb eine eigene Sicherheitsdomäne mit getrennten Zugangsdaten, definierten Datenflüssen und einer kontrollierten Wiederherstellung.
Brand, Wasser, Stromausfall, Diebstahl oder ein längerfristiger Netzausfall können lokale Systeme und lokale Sicherungen gleichzeitig unbrauchbar machen. Die räumlich getrennte Kopie bleibt davon unabhängig.
02
Kompromittierte Server
Wer Hypervisor, Active Directory oder zentrale Administrationskonten kontrolliert, erreicht häufig auch verbundene Backup-Ziele. Eine getrennte Verwaltungsebene begrenzt diesen Angriffsweg.
03
Angriff auf das Backup
Ransomware-Gruppen suchen gezielt nach Sicherungsservern, löschen Wiederherstellungspunkte oder verändern Aufbewahrungsregeln. Unveränderbarkeit und gesonderte Freigaben schützen die Rückfallebene.
04
Unbemerkte Kompromittierung
Angreifer können über längere Zeit im Netzwerk bleiben. Mehrere historische Sicherungsstände und geprüfte Wiederherstellungspunkte ermöglichen die Rückkehr zu einem sauberen Zustand.
Getrennte Sicherheitsdomänen
Vier Ebenen statt eines gemeinsamen Fehlerbereichs
Der Sicherungsweg wird so gestaltet, dass ein kompromittierter Quellserver nicht automatisch das Offsite-Repository oder die Wiederherstellungsumgebung kontrollieren kann.
01ProduktivsystemeServer, Endgeräte, Anwendungen und Datenbanken
02Sicherungs-GatewayKontrollierte Übertragung und anwendungskonsistente Sicherung
03Offsite-RepositoryVerschlüsselt, unveränderbar und getrennt administriert
04Recovery-ZoneIsolierte Prüfung und priorisierter Wiederanlauf
Technische Schutzmaßnahmen
Schutz der Sicherung vor kompromittierten Administratoren und Systemen
Getrennte Identitäten
Backup-Administratoren und Dienstkonten werden nicht aus der produktiven Benutzerverwaltung übernommen.
Least Privilege & MFA
Zugriffe erhalten nur die erforderlichen Rechte; kritische Änderungen werden zusätzlich abgesichert.
Immutable Retention
Freigegebene Sicherungsstände lassen sich innerhalb der Schutzfrist nicht verändern oder vorzeitig löschen.
Netzwerksegmentierung
Produktivsysteme, Übertragungswege, Repository und Wiederherstellungszone werden kontrolliert voneinander getrennt.
Verschlüsselung
Daten werden auf dem Transportweg und im Sicherungsziel verschlüsselt; Schlüssel gehören nicht ungeschützt auf den Quellserver.
Unabhängige Alarmierung
Fehler, ausbleibende Sicherungen und ungewöhnliche Änderungen werden außerhalb des betroffenen Systems gemeldet.
Mehrere Generationen
Aufbewahrungspläne sichern kurz-, mittel- und langfristige Wiederherstellungspunkte gegen schleichende Schäden.
Geprüfte Wiederherstellung
Automatische Prüfungen und reale Restore-Tests belegen, dass Daten lesbar und Anwendungen startfähig sind.
Messbare Ausfallsicherheit
RPO und RTO werden aus dem Geschäftsbetrieb abgeleitet
Technik allein bestimmt nicht, wie gut ein Unternehmen wieder anlaufen kann. AOIT ordnet Systeme nach Kritikalität, dokumentiert Abhängigkeiten und legt gemeinsam mit Ihnen realistische Schutzziele fest.
RPO
Wie viele Daten dürfen zwischen letzter Sicherung und Ausfall maximal fehlen?
RTO
Wie lange darf ein Dienst ausfallen, bis er wieder nutzbar sein muss?
Retention
Wie weit muss die Historie zurückreichen, um auch spät erkannte Schäden abzudecken?
Restore-Test
Welche Dateien, Anwendungen und vollständigen Systeme werden in welcher Tiefe geprüft?
Wiederanlauf nach einem Sicherheitsvorfall
Zurücksichern – ohne den Angriff gleich mit zurückzubringen
01
Eindämmen
Betroffene Systeme und Zugänge werden isoliert. Weitere Synchronisationen werden kontrolliert gestoppt.
02
Bewerten
Zeitpunkt, Umfang und Ursache des Vorfalls bestimmen, welcher Sicherungsstand als vertrauenswürdig gilt.
03
Sauber aufbauen
Identitäten, Management-Zugänge und Kernsysteme entstehen in einer isolierten Wiederherstellungsumgebung neu.
04
Priorisiert zurücksichern
Dienste kehren entsprechend Geschäftsrelevanz, Abhängigkeiten und vereinbartem RTO zurück.
05
Validieren
Integrität, Funktion und Sicherheit werden geprüft, bevor Anwender und Schnittstellen wieder freigegeben werden.
Lassen Sie uns klären, welche Bausteine für Ihre Umgebung sinnvoll sind.